Präzise, schmerzfrei, ohne Skalpell: Mit dem konfokalen Laserscanmikroskop lassen sich Hautkrebs und Vorstufen frühzeitig erkennen. Jetzt informieren!

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Hautkrebsfrüherkennung mit konfokaler Laserscanmikroskopie

Hautkrebsfrüherkennung mit der konfokalen Laserscanmikroskopie – schmerzfrei und ohne Skalpell


Was ist ein konfokales Laserscanmikroskop?

Das konfokale Laserscanmikroskop (z. B. VivaScope) ist ein modernes medizinisches Diagnosegerät, das einen schmerz- und narbenfreien Blick in die Haut ermöglicht. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn Hautveränderungen selbst von erfahrenen Dermatologen nicht eindeutig als gut- oder bösartig eingestuft werden können. Bislang war in solchen Fällen eine Gewebeentnahme (Biopsie) notwendig, um das entnommene Material feingeweblich (histologisch) zu untersuchen. Mit dem Laserscanmikroskop kann diese Analyse nun direkt am Patienten erfolgen – ohne Skalpell und Wartezeit.


Für wen ist das Lasermikroskop geeignet?

Weißer Hautkrebs ist weltweit die häufigste Krebsart. Daher ist es für jede und jeden wichtig, Hautveränderungen regelmäßig von einem Hautarzt kontrollieren zu lassen. Ob dunkler Fleck am Dekolleté, helles Knötchen im Gesicht oder Pigmentveränderung am Hals: In den meisten Fällen lässt sich eine gutartige Veränderung leicht erkennen. Doch in unklaren Fällen bietet das konfokale Laserscanmikroskop eine präzise, sofortige Diagnosemöglichkeit. Dies gilt für weißen Hautkrebs ebenso wie für den aggressiveren schwarzen Hautkrebs.


Wie läuft die Untersuchung ab?

Ziel der Untersuchung ist es, auffällige Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen – bevor sich daraus ein Tumor entwickelt. Zunächst inspiziert die Dermatologin oder der Dermatologe die Haut mit bloßem Auge und einem Auflichtmikroskop. Auffällige Stellen werden dokumentiert, um Veränderungen über die Zeit nachvollziehen zu können.

Bei verdächtigen Arealen wird das konfokale Laserscanmikroskop eingesetzt. Innerhalb weniger Minuten liefert das Gerät hochauflösende Bilder der betroffenen Hautschichten. So lassen sich bösartige Veränderungen und deren exakte Ausdehnung direkt erkennen.


Wie funktioniert das konfokale Laserscanmikroskop?

Das Mikroskop nutzt einen Laserstrahl, um die oberen Hautschichten schichtweise darzustellen – in mikroskopisch präziser Auflösung. Die Aufnahmen erscheinen in Echtzeit auf einem Bildschirm und zeigen Strukturen, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Das Gerät wird dabei sanft auf die Haut aufgesetzt, ohne sie zu verletzen.


Welche Vorteile bietet das Lasermikroskop?

Bislang war eine Biopsie – das Herausschneiden und Laboruntersuchung von Gewebe – die einzige Möglichkeit, bösartige Hautveränderungen sicher zu diagnostizieren. Dabei entstanden oft Narben, insbesondere im Gesicht. Und selbst nach einer Biopsie war manchmal eine Nachoperation nötig, um Tumorreste vollständig zu entfernen.


Das konfokale Laserscanmikroskop ermöglicht:

  • Schmerzfreie und unblutige Diagnosestellung
  • Sofortige Ergebnisse direkt während der Untersuchung
  • Digitale Dokumentation aller Befunde, um Veränderungen im Verlauf zu überwachen
  • Vermeidung unnötiger Gewebeentnahmen und Narbenbildung bei gutartigen Befunden
  • Präzises Lokalisieren der Tumorgrenzen zur gezielten Entfernung ohne Über- oder Unterbehandlung

Auch bei Vorstufen wie aktinischen Keratosen kann das Lasermikroskop entscheidend sein: Diese müssen oft nicht mehr herausgeschnitten werden, sondern lassen sich mit modernen Laserverfahren schonend entfernen.

 

 


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