Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. Erfahren Sie, warum Früherkennung entscheidend ist – und welche Diagnoseverfahren heute zur Verfügung st

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Hautkrebserkrankungen - Früh erkannt, sicher behandelbar

Unsere Haut schützt uns täglich vor äußeren Einflüssen – vor Kälte, Hitze, Keimen und UV-Strahlung. Doch gerade Letztere ist nicht ohne Risiko. Denn die Zahl der Hautkrebserkrankungen nimmt seit Jahren zu. Was viele nicht wissen: Hautkrebs ist in frühen Stadien meist gut behandelbar. Der Schlüssel liegt in der rechtzeitigen Diagnose – und in modernen, hautschonenden Untersuchungsmethoden.


Hautkrebs: Was ist das eigentlich?

Der Begriff „Hautkrebs“ umfasst mehrere Formen von Tumorerkrankungen, die sich in ihrer Gefährlichkeit, Entstehung und Behandlung unterscheiden. Die drei wichtigsten Typen sind:

  • Basalzellkarzinom (weißer Hautkrebs)
  • Plattenepithelkarzinom (ebenfalls weißer Hautkrebs)
  • Malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Während Basalzell- und Plattenepithelkarzinome vergleichsweise langsam wachsen und selten metastasieren, kann das maligne Melanom aggressiver verlaufen und früh streuen. Umso wichtiger ist es, auch kleinere Hautveränderungen ernst zu nehmen.


Ursachen und Risikofaktoren

Die Hauptursache für Hautkrebs ist eine übermäßige oder langjährige UV-Belastung – ob durch Sonnenbäder oder Solariumbesuche. Hinzu kommen individuelle Faktoren wie:

  • Helle Hauttypen mit Neigung zu Sonnenbrand
  • Viele oder auffällige Leberflecke
  • Familiäre Vorbelastung
  • Immunschwäche oder bestimmte Vorerkrankungen

Ein besonderer Risikofaktor ist die sogenannte kumulative UV-Belastung – also die über Jahrzehnte aufaddierte Sonneneinstrahlung auf Gesicht, Kopfhaut, Arme oder Hände.


Früherkennung: Woran erkennt man Hautkrebs?

Hautkrebs tut nicht weh. Und er sieht anfangs oft harmlos aus. Genau deshalb ist eine fachärztliche Beurteilung so wichtig. Warnzeichen können sein:

  • Neue, dunkle oder asymmetrische Pigmentflecken
  • Verkrustete oder nicht heilende Hautstellen
  • Rötliche, raue Areale (oft am Kopf oder im Gesicht)
  • Knoten oder Knötchen, die langsam wachsen

Regelmäßige Hautscreenings – idealerweise einmal jährlich – sind vor allem bei Menschen über 50, mit heller Haut oder vielen Leberflecken sinnvoll.


Präzise Diagnostik – ohne Skalpell

In der Praxis Dr. Dagmar Rohde kommen hochmoderne Diagnoseverfahren zum Einsatz, die eine besonders schonende Hautkrebsfrüherkennung ermöglichen – darunter das konfokale Laserscanmikroskop. Diese Technik erlaubt einen mikroskopisch genauen Blick in die Hautschichten – ganz ohne chirurgische Gewebeentnahme.

Ergänzend dazu wird die Haut mit dem computerunterstützten Bodymapping systematisch dokumentiert. So lassen sich kleinste Veränderungen über Jahre hinweg nachvollziehen – und rechtzeitig behandeln.


Behandlungsmöglichkeiten und Ausblick

Je früher ein Hautkrebs erkannt wird, desto einfacher ist er zu behandeln – oft ambulant und mit sehr guter Prognose. Kleinere Tumoren können operativ entfernt oder – im Fall aktinischer Keratosen – mit Methoden wie der Photodynamischen Therapie therapiert werden. Diese Verfahren sind meist schmerzarm und führen zu einem narbenfreien Hautbild.

Tipp: Der Herbst und Winter sind ideale Zeiträume für Vorsorgeuntersuchungen – besonders nach einem sonnenreichen Sommer.

 

 


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