Basalzellkarzinom – häufiger, aber nicht harmlos
Ein leiser Hauttumor mit guten Heilungschancen
Das Basalzellkarzinom – auch Basaliom genannt – ist der häufigste Hauttumor weltweit. Es wächst langsam, bildet fast nie Metastasen, sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden. Denn unbehandelt kann es tief in umliegendes Gewebe eindringen und dort bleibende Schäden verursachen.
Die gute Nachricht: Wird ein Basalzellkarzinom frühzeitig erkannt, ist die Therapie in der Regel unkompliziert und narbenarm.
Wie entsteht ein Basaliom?
Der Hauptrisikofaktor ist langjährige Sonnen- oder UV-Strahlung. Besonders gefährdet sind:
- Menschen mit hellem Hauttyp
- Personen über 50 Jahre
- Berufstätige mit viel Aufenthalt im Freien (z. B. Gärtner, Segler)
Basaliome entstehen meist an sogenannten „Sonnenterrassen“: Stirn, Nase, Ohren, Lippen oder unbehaarte Kopfhaut.
Wie sieht ein Basalzellkarzinom aus?
Basaliome sind vielfältig in ihrem Erscheinungsbild. Häufig zeigen sie sich als:
- glasig-glänzende Knoten mit kleinen Blutgefäßen
- verkrustete oder nicht heilende Hautstellen
- schuppende, rot-bräunliche Areale
Besonders tückisch: Die Hautveränderung wächst schmerzfrei und unauffällig. Ohne ärztliche Kontrolle bleibt sie oft über Jahre hinweg unentdeckt.
Diagnostik: Schonend und präzise
In der Praxis Dr. Dagmar Rohde kommen moderne Verfahren wie das konfokale Laserscanmikroskop zum Einsatz. Damit lässt sich ein Basaliom in vielen Fällen ohne chirurgische Probeentnahme eindeutig identifizieren.
Zusätzlich ermöglicht das computergestützte Bodymapping eine systematische Überwachung auffälliger Stellen – ideal zur Verlaufskontrolle bei vielen Leberflecken oder bereits bekannten Hautveränderungen.
Behandlung: Sicher und ästhetisch
Basaliome werden meist operativ entfernt – schonend, ambulant und unter lokaler Betäubung. Ziel ist eine vollständige Entfernung bei gleichzeitig bestmöglichem kosmetischem Ergebnis.
Alternativ kann in frühen Stadien auch eine Photodynamische Therapie infrage kommen – insbesondere bei flachen Basaliomen im Gesicht. Dieses Verfahren ist besonders gewebeschonend und führt zu einem narbenfreien Hautbild.
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