Malignes Melanom – der gefährlichste Hauttumor
Wenn aus einem Leberfleck eine ernste Gefahr wird
Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die aggressivste Form von Hautkrebs. Es entsteht aus pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) und kann frühzeitig Tochtergeschwülste (Metastasen) in Lymphknoten oder inneren Organen bilden.
Doch auch hier gilt: Früh erkannt, ist die Heilungschance hoch.
Ursachen und Risikogruppen
Ein Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung und UV-Strahlung spielt die Hauptrolle. Risikofaktoren sind:
- Viele und auffällige Leberflecke
- Blasse Haut, rötliche oder blonde Haare
- Sonnenbrände in Kindheit oder Jugend
- Melanome in der Familie
Auch neue oder sich verändernde Pigmentmale nach dem 40. Lebensjahr sollten aufmerksam beobachtet werden.
Wie erkennt man ein Melanom?
Eine einfache Merkhilfe ist die ABCDE-Regel:
- Asymmetrie
- Begrenzung unscharf
- Colour (mehrere Farben)
- Durchmesser über 5 mm
- Erhabenheit oder Entwicklung
Ein auffälliger Leberfleck bedeutet nicht automatisch Krebs – sollte aber immer ärztlich abgeklärt werden.
Diagnostik: Digital und differenziert
In der Praxis Dr. Dagmar Rohde kommen neben dem klassischen Auflichtmikroskop auch moderne Verfahren wie die digitale Ganzkörperdokumentation (Bodymapping) und das konfokale Lasermikroskop zum Einsatz. So können selbst kleinste Veränderungen systematisch erkannt, dokumentiert und überwacht werden – ganz ohne chirurgischen Eingriff.
Therapie: Je nach Stadium
In frühen Stadien wird das Melanom vollständig operativ entfernt. Je nach Dicke und Ausbreitung erfolgen zusätzliche Untersuchungen oder Therapien. Entscheidend ist, dass der Tumor erkannt wird, bevor er in tiefere Hautschichten oder Lymphbahnen eindringt.
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