Lasertherapie in der Dermatologie - Hautbehandlungen mit Lichtpräzision
Die moderne Dermatologie kennt viele Wege, um Hautprobleme gezielt und schonend zu behandeln. Eine der elegantesten Methoden ist die Lasertherapie. Mithilfe hochspezialisierter Lichtquellen lassen sich Hautveränderungen präzise ansprechen – ohne Skalpell, ohne Vollnarkose, oft ohne Ausfallzeit.
Ob feine Äderchen im Gesicht, Pigmentflecken, Narben oder Falten: Für nahezu jedes ästhetische oder medizinische Hautanliegen gibt es heute den passenden Laser. In der Praxis Dr. Dagmar Rohde kommen verschiedene Lasersysteme zum Einsatz – individuell abgestimmt auf Hauttyp, Behandlungsziel und Sensibilität.
Wie funktioniert Lasertherapie?
Laser (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) erzeugen gebündeltes Licht mit genau definierter Wellenlänge. Je nach Art des Lasers wird das Licht gezielt von bestimmten Strukturen in der Haut aufgenommen – z. B. von Melanin (Pigment), Hämoglobin (Blutgefäße) oder Wasser (Gewebe).
Die Wirkung ist punktgenau, das umliegende Gewebe bleibt weitgehend geschont. Je nach Ziel wird die Haut:
- stimuliert (z. B. zur Kollagenneubildung)
- aufgehellt (Pigmentreduktion)
- verfeinert (Narben, Poren)
- gestrafft oder regeneriert
Die wichtigsten Laserarten im Überblick
1. Fraktionierter Laser – sanfte Hauterneuerung
Der fraktionierte Laser gilt als Goldstandard bei der Behandlung von:
- feinen Falten
- Aknenarben
- vergrößerten Poren
- lichtbedingten Hautveränderungen
- erschlaffter Haut an Gesicht, Hals oder Dekolleté
Er wirkt durch gezielte Mikroverletzungen in der Tiefe: winzige „Laser-Säulen“ durchdringen die Haut, ohne sie vollständig abzutragen. Zwischen den behandelten Arealen bleibt gesunde Haut bestehen, die eine schnelle Regeneration ermöglicht. Das Ergebnis ist ein sichtbar frischeres, glatteres Hautbild – bei deutlich kürzerer Ausfallzeit als bei klassischen ablativen Verfahren.
2. Gefäßlaser – bei Couperose, Äderchen und Rötungen
Gefäßlaser (z. B. Nd:YAG oder KTP-Laser) werden eingesetzt, um:
- erweiterte Äderchen (Teleangiektasien)
- Rosazea-bedingte Rötungen
- Blutschwämmchen (Hämangiome)
- venöse Seen (bläuliche Gefäßansammlungen)
gezielt zu veröden. Das Laserlicht wird vom roten Blutfarbstoff aufgenommen und erhitzt das Gefäß von innen – es wird verschlossen und vom Körper abgebaut. Die umliegende Haut bleibt intakt.
3. Pigmentlaser – für gleichmäßigen Teint
Störende Pigmentflecken, Altersflecken oder Melasmen lassen sich effektiv mit speziellen Pigmentlasern behandeln. Die Energie wird vom Melanin absorbiert und spaltet die Pigmentansammlungen in kleinste Partikel, die über das Lymphsystem abtransportiert werden.
Die Behandlung ist besonders bei lichtgeschädigter Haut, im Gesicht oder an den Handrücken beliebt – oft reichen wenige Sitzungen für ein deutlich verfeinertes Hautbild.
4. Ablativer Laser – intensivere Hauterneuerung
Anders als der fraktionierte Laser trägt der ablative Laser die obersten Hautschichten gezielt ab. Diese Methode kommt meist bei tieferen Falten, ausgeprägten Narben oder starker Hautverhornung zum Einsatz. Aufgrund der längeren Erholungszeit ist sie seltener geworden, aber in erfahrenen Händen nach wie vor sehr effektiv.
Was spricht für Laserbehandlungen?
- Präzision auf mikroskopischer Ebene
- gezielte, gewebeschonende Wirkung
- ambulant durchführbar
- kombinierbar mit anderen Verfahren (z. B. PRP, Mesotherapie)
- individuell anpassbar an Hauttyp und Indikation
Je nach Hautbefund kann auch eine Kombination mehrerer Laser sinnvoll sein – beispielsweise bei gleichzeitigen Pigment- und Gefäßveränderungen.
Was sollte beachtet werden?
Nach einer Laserbehandlung ist die Haut vorübergehend empfindlich. Sonnenschutz, milde Pflege und Vermeidung von Hitzequellen (z. B. Sauna) sind in den ersten Tagen essenziell. Bei fraktionierten Verfahren ist die gesellschaftliche Ausfallzeit gering – häufig reicht ein Wochenende zur Erholung.
Vor jeder Behandlung steht in der Privaten Hautarztpraxis Dr. Dagmar Rohde in Kiel eine individuelle Beratung – mit präziser Analyse des Hautbildes, realistischer Zieldefinition und Auswahl der optimalen Laserart.
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